Konfirmation

Der Ursprung des Wortes "Konfirmation" stammt aus dem lateinischen und bedeutet "Befestigung" oder "Bestätigung".

Im kirchlichen Gebrauch ist es ein Fest, das mit Jugendlichen meist in ihrem 13. oder 14. Lebensjahr gefeiert wird und mit einer Einsegnung (durch Handauflegung) verbunden ist.

Man spricht hier auch von der "Grünen Konfirmation". Daneben wird in den Gemeinden aber auch die "Goldene Konfirmation" (nach 50 Jahren) und sogar die "Diamantene Konfirmation" (nach 60 Jahren) gefeiert.

Die Konfirmation selbst ist nicht die "feierliche Aufnahme unter Christen in die Kirche" (dies geschieht bei der Taufe), sondern vielmehr die Bestätigung, dass diese jungen Menschen getauft und Glieder der Kirche sind. Auf der anderen Seite ist die Bereitschaft, sich konfirmieren zu lassen, gleichzeitig die Bestätigung dessen, was die Eltern bereits bei der Taufe entschieden haben. 

Mit der Konfirmation wird u. a. das Recht zugesprochen, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden und als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen (aktiv ab dem 16. Lebensjahr, z. T. schon ab dem 14., passiv ab dem 18. Lebensjahr) oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden.

Der Konfirmation geht ein Konfirmandenunterricht voraus; Lehrbuch im Unterricht ist neben der Bibel und dem Gesangbuch ein Katechismus (heute oft in einer offenen Form von Blättern). 

(Ein ausführliches biblisches Begriffslexikon von Pfr Jakob Stehle i. R. finden sie auf seiner homepage ... hier.)